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40 Jahre Mosel Musikfestival

Kulturspiegel und Begegnungsräume

Mit voller Klangkraft und Experimentierfreude feiert das Mosel Musikfestival sein 40-jähriges Bestehen.

vonAndré Sperber,

In diesem Jahr feiert das Mosel Musikfestival sein 40-jähriges Bestehen – mit voller Klangkraft und einem Programm, das die ganze künstlerische Bandbreite des traditionsreichen Festivals zeigt. Unter dem Motto „We all have a note to play“ stehen rund sechzig Konzerte auf dem Spielplan, die klassische Musik mit neuen Ausdrucksformen und ungewöhnlichen Formaten verbinden. Bereits ab dem 29. April beginnt das Jubiläumsjahr mit einer zweieinhalbwöchigen Geburtstags-Ouvertüre in und um Kloster Machern, dem Gründungsort des Festivals. Hier verschmelzen Kammermusik, Jazz, Schauspiel und genreübergreifende Inszenierungen zu einem musikalischen Auftakt voller Vielfalt.

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Das zentrale Sommerprogramm startet am 5. Juli und richtet seinen Fokus unter anderem auf die ehemalige Pauluskirche in Trier, die als Spielort durch Kooperationen mit dem Campus Gestaltung der Hochschule Trier zu einem multimedialen Erlebnisraum wird. Beim spektakulären Eröffnungskonzert erklingen hier – ganz klassisch gehalten – Bachs berühmte h-Moll-Messe und Händels Psalmvertonung „Dixit Dominus“. 

Neue Klangräume für junge Talente

Mit einer eigenen Konzertreihe rückt das Festival auch junge, exzellente Musikerinnen und Musiker in den Mittelpunkt und greift zugleich das diesjährige Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz „Forever Young“ auf. Renommierte Künstler mit regionalen Wurzeln wie Dirigent Karl-Heinz Steffens, Blockflötistin Lea Sobbe oder Christian Schmitt, Organist und Artist in Residence dieser Saison, schlagen dabei Brücken zwischen Heimat und internationaler Vielfalt.

Auch die menschliche Stimme als „Instrument des Jahres“ erhält besondere Aufmerksamkeit – etwa durch den Tenebrae Choir im Trierer Dom oder barocke Arien mit Nuria Rial. Neue Klangräume entstehen, wenn das Orchester im Treppenhaus die Pauluskirche in einen Club verwandelt oder die Jazzrausch Bigband zum Abschluss die Grenzen zwischen Konzert und Performance auflöst. Das Festival ist Klanglabor, Kulturspiegel und Begegnungsraum – mitten in der Moselregion.

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