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Kino: Ennio Morricone – Der Maestro

Späte Liebe zum Beruf

Eine Dokumentation wirft einen Blick zurück auf das Leben und Wirken von Filmkomponist Ennio Morricone.

vonRedaktion,

1961 schrieb Ennio Morricone seine erste Filmmusik und wollte eigentlich derartige Tätigkeiten fortan nicht mehr verrichten. Am Ende seiner Karriere waren es mehr als 500 Scores, vor allem für Italowestern wie Sergio Leones „Spiel mir das Lied vom Tod“, aber auch für Quentin Tarantinos „The Hateful Eight“. Liebe auf den ersten Blick war es nicht – der 1928 in Rom geborene Komponist musste sich erst mit dem Genre anfreunden: „Anfangs dachte ich, Filmmusik zu komponieren sei demütigend“, erzählt er in der Dokumentation „Ennio Morricone – Der Maestro“. Mit seinem Wunsch, mehr aus der Musik und seinen innovativen Ideen zu machen, hat er das Genre auf eine neue Ebene gehievt und damit Regisseure und Publikum gleichermaßen begeistert.

Einblick in Arbeit des Komponisten Ennio Morricone

Der Film über das Leben und Wirken Ennio Morricones ist kurz vor dessen Tod 2019 entstanden. Regie führte sein langjähriger Freund Guiseppe Tornatore. In Konzertaufnahmen, Filmausschnitten und Interviews mit prominenten Wegbegleitern wie Hans Zimmer, John Williams oder Bruce Springsteen erinnert Tornatore an den Komponisten. Auch der Maestro selbst kommt zu Wort und blickt auf sein Schaffen zurück, für das er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter 2007 den Ehrenoscar für sein Lebenswerk und 2016 den Oscar für „The Hateful Eight“. Morricone-Fans und Filmmusik-Liebhaber können ab dem 22. Dezember einen Einblick hinter die Kulissen der Arbeit des Komponisten bekommen. Dann läuft die Dokumentation bundesweit in den Kinos an.

concerti-Tipp:

Ennio Morricone – Der Maestro
ab 22.12.2022 im Kino
Trailer und weitere Infos auf plaionpictures.com

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