Während seiner Berliner Jahre durfte Richard Strauss internationale Triumphe feiern, wobei diese mit „Salome“ und „Elektra“, beide uraufgeführt in Dresden, denkbar düster waren. Die folgende Oper sollte nicht gar so dramatisch und tragisch werden. Mit „Der Rosenkavalier“, ebenfalls in Dresden uraufgeführt, gelang ihm dies vorzüglich, wo- bei die Charaktere derart tief- und abgründig gezeichnet sind, dass sich bei aller Komik auch in dieser Oper beileibe keine Leichtigkeit einstellen will. Wobei eine Komödie, die sich noch so idealisierend dem Wien ihrer Zeit widmet, per se nicht leicht kann.
An der New Yorker Met wird Sebastian Weigle die „Rosenkavalier“–Inszenierung von Robert Carsten leiten, Renée Fleming gibt die Marschallin, Elīna Garanča ist in der Rolle des Oktavian zu sehen.
Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack:
concerti-Tipp:
Samstag,13. Mai 2017, 18:30 Uhr
Teilnehmende Kinos unter www.metimkino.de.