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Rezension Daniel Johannsen – Wiener Lieder

Im Salon

Mit teils kaum bekannten Liedern und Klassikern laden Tenor Daniel Johannsen und Matthias Krampe zur Zeitreise ins Wien des 19. Jahrhunderts.

vonSabine Näher,

„Wiener Lieder“ haben Tenor Daniel Johannsen und Matthias Krampe am Hammerflügel ihre Einspielung betitelt, was auf falsche Fährten führen könnte. Denn es geht durchaus um das klassisch-romantische Klavierlied mit bekannten Werken Beethovens und Schuberts wie unbekannteren von Conradin Keutzer und für die meisten heute wohl völlig unbekannten von Nicolaus von Krufft. Zu ihrer Zeit waren sie aber alle gleichermaßen beliebt – und so entführen Sänger und Pianist den Hörer quasi in einen musikalischen Salon im Wien des frühen 19. Jahrhunderts. Johannsens Tenor hat ein sehr angenehmes Timbre, weich auch in der Höhe, stilsicher und souverän gestaltend. Krampes subtiles Spiel am Hammerflügel verstärkt das Gefühl, quasi Gast bei einer der legendären Schubertiaden zu sein. Eine ebenso interessante wie vergnügliche Zeitreise!

Daniel Johannsen
Daniel Johannsen

Wiener Lieder
Werke von Beethoven, Krufft, Kreutzer & Schubert

Daniel Johannsen (Tenor), Matthias Krampe (Hammerflügel)
Spektral

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