Der Pianist Hubert Rutkowski hat ein erfreuliches Faible für vergessene und verkannte Komponisten. So spielte er Klavierwerke des Chopin-Freundes Julian Fontana ein und des kaum noch als Polen wahrgenommenen Teodor Leschetizky. Rutkowskis aktuelle Aufnahme bietet das chopineske Konzertstück des 15jährig verstorbenen Wunderknaben Carl Filtsch sowie den nicht mehr ganz so unbekannten Chopin-Schüler Thomas Tellefsen. Wer meint, der große Pole habe zu wenig Klavierkonzerte geschrieben, kann sich mit dem Gattungsbeitrag des kleinen Norwegers aus den Jahren 1847/48 ganz gut trösten. Rutkowski präsentiert die niemals ins Salonhafte abrutschenden Lyrismen ohne unnötige Rubati und die heftigen Ausbrüche mit geradezu atemraubend kantigem Anschlag. Auch der Dirigentenstab in in besten Händen, nämlich denen des unaufhaltsam aufstrebenden, jungen Borowicz. Eine gelungene Zusammenarbeit, die hoffentlich fortgesetzt wird.
CD-Rezension Hubert Rutkowski
Chopins Schüler
Der Pianist Hubert Rutkowski hat ein erfreuliches Faible für vergessene und verkannte Komponisten. So spielte er Klavierwerke des Chopin-Freundes Julian Fontana ein und des kaum noch als Polen wahrgenommenen Teodor Leschetizky. Rutkowskis aktuelle Aufnahme bietet das chopineske Konzertstück des 15jährig verstorbenen Wunderknaben Carl Filtsch sowie den nicht mehr ganz so unbekannten Chopin-Schüler Thomas Tellefsen. Wer…
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