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Rezension Simon Bürki – Reminiscence

Vielversprechendes Klaviertalent

Der Schweizer Simon Bürki entpuppt sich auf seinem Debüt-Album „Reminiscence“ als echter Klavierpoet.

vonFrank Armbruster,

Die Liste seiner Wettbewerbserfolge ist imposant: In der Schweiz geboren, studierte Simon Bürki zunächst in Kiew und Moskau, derzeit ist er Student an der Juilliard School in New York. Mit „Reminiscence“ legt der 23-Jährige nun seine erste CD vor, die ihn als eines der aktuell vielversprechendsten Klaviertalente ausweist. Um sieben Werke seines Lieblingskomponisten Sergej Rachmaninow hat Bürki romantische Preziosen von Schumann, Skrjabin, Tschaikowsky, Liszt und Kreisler angeordnet, die er sämtlich mit enormem Klangsinn und großer Sensibilität spielt. Wenn nötig, kann er auch virtuos zulangen, doch seine eigentliche Qualität liegt in der Differenzierung, mit der er etwa die filigrane Struktur von Rachmaninows Etude-Tableaux op. 39 Nr. 8 auffächert. Und ein Klavierpoet ist er auf jeden Fall, wie seine unsentimental anrührende Interpretation von Liszts berühmten Liebestraum Nr. 3 beweist.

Simon Bürki
Simon Bürki

Reminiscence
Rachmaninow: Etudes-Tableaux op. 39 Nr. 1, 4, 5, 8; Preludes op. 32 Nr. 12 & 13 & Lilacs, Schumann: In der Nacht & Warum, Skrjabin: Etudes op. 8 Nr. 11 & op. 42 Nr. 5, Tschaikowsky: Valse de salon & October, Liszt: Liebestraum, Kreisler: Liebesleid

Simon Bürki (Klavier)
Aparté

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