Startseite » Rezensionen » Yo-Yo goes Kentucky

CD-REZENSION YO-YO MA – Goat Rodeo

Yo-Yo goes Kentucky

Keiner hat die üblichen Genre-Grenzen so souverän überschritten wie er.

vonVolker Tarnow,

Für Yo-Yo Ma gibt es keine unwesentliche Musik. Sein jüngstes Steckenpferd heißt Bluegrass; der größte Cellist unserer Zeit entdeckt jenen um 1940 in den Bergen von Kentucky geborenen Country Stil, der durch die perkussive Behandlung von Fiedel und Gitarre auffällt sowie durch exotische Banjo- und Mandolinenklänge. Instrumentale Vielfalt, rhythmischer Feinschliff und märchenhaft raunende Melodien machen „Goat Rodeo“ zu einem unwiderstehlichen Abenteuer für Entdecker. Melancholisch tief aus fernen Zeiten herauftönend: Aoife O’Donovans Gesang. Über allem natürlich: der facettenreiche, unfassbar zärtliche und gern auch mal swingende Bogenstrich Yo-Yo Mas. Bekehrung aller Country-Hasser wird garantiert! Eine sensationelle Scheibe.

Auch interessant

Rezensionen

Aktuelle Rezensionen

  • „Lebe im Hier und Jetzt!“
    Interview Joyce DiDonato

    „Lebe im Hier und Jetzt!“

    Joyce DiDonato reflektiert über die Kraft der Musik, ihre künstlerische Mission und den Mut, trotz globaler Krisen weiterzumachen.

Anzeige

Audio der Woche

Weltklasse für Beethoven & Kreutzer

Sieben Weltklassesolisten auf einen Streich: Manz | Plath | Klieser | Hölscher | Lee | Ioniţă | Wagner

Apple Music Button
Amazon Logo
jpc Logo

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!