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Rezension Yuja Wang – The Berlin Recital

Jung und souverän

Live-Mitschnitt aus der Berliner Philharmonie: Yuja Wang meistert gekonnt alle Doppelbödigkeiten und Feinheiten des vielseitigen Programms.

vonEcki Ramón Weber,

Yuja Wang gehört zu jener neuen Generation von Musikerinnen und Musikern, die sich in geradezu spektakulärer Weise attraktiv in Szene zu setzen wissen. Dass Yuja Wang aber nicht nur optisch auf sich aufmerksam machen kann, sondern auch akustisch, das zeigt dieser aktuelle Livemitschnitt von einem Konzert im Juni 2018 aus dem Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Bei den Werken Rachmaninows meistert Yuja Wang souverän mit Doppelbödigkeit bei aller Verve, auch duftig und verträumt und dann wieder mit melancholischen Schatten. Eine reiche Klangfantasie beweist sie auch bei dem vielseitigen Prokofjkew, bei der exzentrischen Mystik Skrjabins und schließlich bei den polyrhythmischen Herausforderungen in den drei ausgewählten Etüden Ligetis. Ein Klavieralbum voller Leben.

The Berlin Recital
Rachmaninow: Préludes op. 23 Nr. 5, op. 32 Nr. 10, op. 33 Nr. 3 & op. 39 Nr. 1
Skrjabin: Klaviersonate Nr. 10
Ligeti: Etüden Nr. 1, 3 & 9
Prokofjew: Klaviersonate Nr. 8

Yuja Wang (Klavier)
Deutsche Grammophon

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