Bis zum dreigestrichenen f hinauf sticheln die spitzen Töne der Königin der Nacht in ihrer aufbrausenden Paradearie „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“. Seit ihrem ersten Ertönen am 30. September 1791 avancierte das virtuose Sopranstück – wie auch das gesamte Opernwerk – über die Jahrhunderte zu einem der berühmtesten Exemplare seiner Gattung. In einer neuen Inszenierung von Barbora Horáková kehrt Mozarts unsterbliche „Zauberflöte“ nun in die Stadt ihrer Uraufführung zurück. Zwar nicht wie damals ins Theater im Freihaus auf der Wieden, dafür aber in die Staatsoper, die mit Georg Zeppenfeld als Sarastro, Julian Pregardien als Tamino, Ludwig Mittelhammer als Papageno und Serena Sáenz als Königin der Nacht eine hochkarätige Besetzung auffährt. Für den krankheitsbedingt ausgefallenen Franz Welser-Möst steht Dirigent Bertrand de Billy am Pult der Wiener Philharmoniker. (AS)
Mozart: Die Zauberflöte
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„Lebe im Hier und Jetzt!“
Joyce DiDonato reflektiert über die Kraft der Musik, ihre künstlerische Mission und den Mut, trotz globaler Krisen weiterzumachen.
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