Unter dem Titel „Wings of Memory“ setzt die Ballettfestwoche des Bayerischen Staatsballetts in diesem Jahr auf ein neuartiges Konzept: Nicht ein Querschnitt oder die Highlights des Repertoires stehen im Vordergrund, sondern choreografische Meisterwerke, die bedeutende Stationen der Tanz- und Musikgeschichte reflektieren. Im Zentrum steht Pina Bauschs epochale und feinfühlige Interpretation von Strawinskys „Le Sacre du printemps“, das 1913 die Sehgewohnheiten des Pariser Publikums herausforderte. Sidi Larbi Cherkaouis „Faun“ greift Debussys impressionistisches Schlüsselwerk „Prélude à l’après-midi d’un faune“ auf und verweist damit auf eine weitere Ikone jener Ära: Vaslav Nijinsky. Mit „Bella Figura“ von Jiří Kylián, das Barockmusik von Pergolesi, Vivaldi, Torelli und anderen Komponisten vereint, richtet das Bayerische Staatsballett den Blick auf ein Werk aus seiner eigenen jüngeren Geschichte. Die musikalische Leitung übernimmt Andrew Litton, Musikdirektor des New York City Ballet, der in diesem Rahmen mit dem Bayerischen Staatsorchester sein Debüt gibt.
Wings of Memory
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„Lebe im Hier und Jetzt!“
Joyce DiDonato reflektiert über die Kraft der Musik, ihre künstlerische Mission und den Mut, trotz globaler Krisen weiterzumachen.
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