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30 Jahre Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Musikalisch selbstbestimmt und ökonomisch unabhängig

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen feiert 30-jähriges Jubiläum mit Ludwig Spohrs Oratorium „Des Heilands letzte Stunden“.

vonHelge Birkelbach,

Die Geschichte der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen reicht bis ins Jahr 1980 zurück, als sich ambitionierte Musikstudenten zusammentaten, um auf basisdemokratischer Grundlage ein Orchester zu gründen. Damals hieß es noch „Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie“. Erst 1993, mit Festlegung Bremens als Stammsitz, kam es zum bis heute gültigen Namen. Die Grundidee der Selbstverwaltung prägt nicht nur das organisatorische Zusammenwirken, sondern findet sich auch in der gemeinnützigen Firmierung als gGmbH. Alle Musiker sind gleichzeitig Gesellschafter. „Musikalisch selbstbestimmt, ökonomisch unabhängig“, lautet der Slogan. Nur etwa 25 Prozent der Finanzierung stammt aktuell aus öffentlichen Mitteln, der Rest wird selbst erwirtschaftet.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen als Residenzorchester der Elbphilharmonie

Die Strahlkraft des Orchesters reicht weit über Bremen hinaus. Nachdem der estnische Dirigent Paavo Järvi 2004 von seinem Vorgänger Daniel Harding die musikalische Leitung übernahm, wurde das Ensemble im Folgejahr für zehn Jahre „Orchestra in Residence“ beim internationalen Beethovenfest in Bonn. 2010 wurden die Bremer in Hamburg Residenzorchester der Elbphilharmonie-Konzerte. Weltweite Engagements und hochgelobte Werkeinspielungen bestätigen das enorme Renommee. Beim diesjährigen Gramophone Classical Music Award ist Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen in der Kategorie „Orchestra of the Year 2023“ nominiert.

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