Der Begriff „jüdische Musik“ weckt sofort Assoziationen mit Werken jüdischer Komponisten, mit Klezmer, mit Synagogalmusik. Doch wie genau soll man diesen Begriff definieren? Kann man ihn überhaupt definieren? Sören Ingwersens überaus lesenswerte und erhellende Antwort auf diese beiden Fragen ist fünf Seiten lang, mit anderen Worten: „Jüdische Musik“ ist weder ein Begriff, geschweige ein Genre, sondern ein Kosmos, den zu ergründen ein hoch spannendes und inspirierendes Unterfangen ist.
Auf den Spuren des jüdischen Lebens
Darüber hinaus nahmen wir das Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zum Anlass, uns auf die Suche zu begeben, wo in Deutschland geschichtsträchtige Orte jüdischen Lebens zu finden sind. Doch ist das nur ein Ausschnitt aus unserem großen Heft-Schwerpunkt zum jüdischen Leben. Sie werden – insbesondere auch auf unserer Webseite – noch zahlreiche weitere Interviews, Reportagen und Features zum Jubiläum finden.
Festivalsommer und kritische Denkanstöße
Natürlich blicken wir aber auch auf den lang ersehnten Neustart ins Konzertleben: Zahlreiche Festivals in Deutschland und Europa können endlich wieder stattfinden. Die vielversprechendsten und spannendsten unter ihnen präsentieren wir Ihnen ab der Heftmitte. Doch können die anstehenden Konzerte nicht über die folgenschweren kulturpolitischen Fehlentscheidungen in diesem Land hinwegtäuschen, die Julian Nida-Rümelin in unserem Interview beim Namen nennt – und dabei so manchen Denkanstoß liefert, was wir aus den Fehlern in der Corona-Krise lernen können.