Frischer Wind weht beim Frühlingskonzert der Münchner Symphoniker, denn hier bekommen einmal mehr zwei junge, vielversprechende Nachwuchstalente die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. So übernimmt die Leitung am Pult der in Deutschland geborene und künstlerisch vor allem in Ungarn beheimatete Dirigent Paul Marsovszky. Er studierte an der Budapester Franz-Liszt-Musikakademie und an der Universität der Künste Berlin, bevor er Assistenzdirigent von Iván Fischer beim Budapest Festival Orchestra wurde.
Beim Konzert der Münchner Symphoniker mit dem Titel „Wundersam“ lautet Marsovszkys größte Herausforderung: Mozart. Mit der „Don Giovanni“-Ouvertüre und der Sinfonie Nr. 36 („Linzer“) steht dieser gleich zweimal auf dem Programm. Eine gute Chance also, sich in der Wiener Klassik zu profilieren. Im Klarinettenkonzert Nr. 2 von Carl Maria von Weber hingegen steht mit dem israelischen Klarinettisten Jonathan Leibovitz ein weiterer Nachwuchsstar der Klassik im Fokus.