Es gibt einige sehr wenige Komponisten, denen der Begriff „Best of“ eigentlich nicht gerecht werden kann, und zwar aus dem schlichten Grund der zeitlichen Dimension. Wenn das Best of eines Komponisten länger dauert als zwei Stunden – was stellt dann ein zweistündiger Konzertabend dar? Hans Zimmer ist so ein Fall: Komponist von über 150 Filmmusiken, vierfacher Grammy- und zweifacher Emmypreisträger sowie zweifacher Oscar-Gewinner (wobei die zwölfmalige Nominierung für diesen Award fast noch eindrucksvoller ist).
Da ist ein Best of-Programm zwangsläufig nur mit Mut zur Lücke zu schaffen, und doch hat es seinen Reiz, denn an einem Abend den Zauber von „Dune“, „James Bond“, „Der König der Löwen“, „Gladiator“, „Fluch der Karibik“, „The Dark Knight“, „Last Samurai“ und „Top Gun“ zu erleben, ist mit einem noch so sportiv angegangenen Filmeabend nicht zu schaffen. Mit den Soundtracks aber schon. Die neu aufgelegte Erfolgsshow „The Best Of Hans Zimmer“ steht diesmal unter dem Motto „The Symphonic Dimension“ und verspricht eine musikalische Reise in die klanggewaltige Welt des großen Filmmusikkomponisten.